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Cornelia Ruhkemper.

MdL Cornelia Ruhkemper in der Lehrwerkstatt Prosper-Haniel :

Allgemein

Einen ganzen Tag lang erprobte Cornelia Ruhkemper ihr handwerkliches Geschick. Im Rahmen der „TatKraft“ – Aktion, deren Ziel es ist SPD-Politikern Einblicke in die Arbeitswelt unserer Bürgerinnen und Bürger zu verschaffen, arbeitete die Landtagsabgeordnete Seite an Seite mit den angehenden Industriemechanikern von Prosper Haniel.

Um halb sieben in der Früh begann der Arbeitstag. Nach einer kurzen Anweisung wurde Cornelia Ruhkemper direkt „ins kalte Wasser geschubst“. Ein rohes Stück Eisen wurde in Form gesägt, gefräst, gefeilt und gebohrt bis ein ansehnlicher Schlägel entstand. Dabei verrichtete die Landtagsabgeordnete die gleiche Arbeit wie die Auszubildenden im ersten Lehrjahr, denn der Hammer ist als Werkstück Teil des Ausbildungsplans.

Die Zeche Prosper Haniel bildet zurzeit über 200 junge Menschen aus. Sobald das neue Ausbildungsjahr im August anläuft steigt die Zahl auf 300 Auszubildende. Neben Industriemechanikern werden unter anderem noch Teilezurichter, Chemielaboranten, Zerspaner und Mechatroniker vor Ort ausgebildet.

Das Besondere an der Lehrwerkstadt ist ihr integratives Bestreben. Denn hier werden Gehörlose und Gehörgeschädigte gemeinsam mit regulären Azubis ausgebildet.

Cornelia Ruhkemper war vor allem von der Modernität der Ausbildung, dem Engagement der Auszubildenden und dem Zusammenspiel mit deren Ausbildern beeindruckt. Dabei ist die Entscheidung, ihren Praktikumstag bei Prosper Haniel zu verbringen, für sie auch ein politisches Statement: „Die Kritik am Steinkohlebergbau ist zu kurz gegriffen.“, führt sie aus. Für sie stehen Steinkohle und erneuerbare Energien nicht im Widerspruch. Hinzukommt, dass Prosper Haniel den Jugendlichen keine reine Binnenausbildung liefert, sondern für den Arbeitsmarkt ausbildet und dabei ein wichtiger Ausbilder für die gesamte Region ist.

Abschließend hatten die Auszubildenden, die den ganzen Tag mit der Landtagsabgeordneten verbracht haben, das Wort: „Der Besuch war eine Abwechslung. Wir konnten mal was beibringen.“, berichtet Tobias Lohstroh.

 

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