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Cornelia Ruhkemper.

Equal Pay Day :

Allgemein


Ganz links die Landtagsabgeordnete Cornelia Ruhkemper

Unter dem Motto „Equal Pay Day“ wurde am 26. März ein Zeichnen gesetzt. Der Protest eines breiten gesellschaftlichen Bündnisses richtete sich gegen die Lohnungleichheit und Diskriminierung der Frauen im Arbeitsleben.

Dies beschrieb Gerda Klinger, frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, folgendermaßen: „Frauen verdienen nicht weniger, weil sie weniger leisten, sondern weil sie für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt werden, weil sie oft Teilzeit arbeiten, weil sie in schlechter bezahlten Branchen arbeiten, weil sie in kleineren Betrieben arbeiten, weil ihre Karrierechancen durch den Familienknick schlechter sind.“

Die Aktion „Rote Tasche“, bei der die Farbe Rot das Minus und die Tasche das Geld symbolisiert, das die Frauen weniger haben, wurde von der SPD-Landtagsfraktion tatkräftig unterstützt.
Aus diesem Grund hat die SPD-Landtagsfraktion in der letzten Plenarsitzung dieser Legislaturperiode den Antrag mit dem Titel „Entgeltungleichheit zwischen Frauen und Männern beseitigen - Gesetzliche Regelungen vorantreiben“ (Drs. 14/10843) in den Landtag eingebracht.
Dieser wurde jedoch von CDU und FDP abgelehnt.

Die Bottroper Landtagsabgeordnete Cornelia Ruhkemper beklagte: „Der durchschnittliche Lohn von Frauen liegt 23 Prozent unter dem der Männer. Daher muss ein gesetzlicher Mindestlohn sowie ein Entgeltgleichheitsgesetz auf Bundesebene eingeführt werden. Nach der Landtagswahl wird sich die SPD-Fraktion für die Umsetzung dieser Ziele einsetzen.“

 

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