[Darstellung Größer 1 wählen.] [zum Inhalt (Taste Alt+8).] [zur Auswahl (Taste Alt+7).] (Taste Alt+6).

Cornelia Ruhkemper.

Ruhkemper MdL unterstützt Protestaktion der Frauenhäuser :

Soziales


Cornelia Ruhkemper MdL (Mitte)

Rund 10.000 Frauen und Kinder suchen jährlich Schutz in den 62 Einrichtungen Nordrhein-Westfalens. Und dennoch ist die Existenz der Frauenhäuser nicht gesichert, denn die Finanzierung findet auf freiwilliger Basis von Land und Kommunen statt. Dies führt zu einer Abhängigkeit von der jeweiligen „Kassenlage“ und dem politischen Willen.

Bereits im Jahr 2006 haben die Frauenhäuser Einbußen erleben müssen. Ihnen wurden die Gelder um 30 Prozent gekürzt und eine Stelle musste in jeder Einrichtung gestrichen werden. Dennoch wird von den Einrichtungen viel abverlangt. Sie sollen neben der Teilnahme an Diskursen mit Polizei, Justiz und Jugendhilfe auch das Gewaltenschutzgesetzt umsetzen und Frauen bei ihren Ansprüchen auf Sozialleistungen unterstützen.

Um auf ihre Misere aufmerksam zu machen haben die Frauenhäuser bereits im vergangenen November die Kampagne „Schwere Wege leicht machen“ ins Leben gerufen. Darin fordern sie eine einzelfallunabhängige und bedarfsgerechte Finanzierung auf gesetzlicher Grundlage, damit sie weiterhin professionelle Hilfe und Sicherheit anbieten und umsetzen können.

Aus diesem Grund fand am 24. März eine große Demonstration vor dem Landtag in Düsseldorf statt, bei der die Mitarbeiterinnen, Bewohnerinnen sowie einige Politiker auf die Not der Frauenhäuser aufmerksam machten.

Wie erwartet haben sich zahlreiche Frauen an der Kundgebung beteiligt und ihren Unmut mit Plakaten und Schildern öffentlich gemacht.
Darunter auch die Bottroper Landtagsabgeordnete Cornelia Ruhkemper, die die Arbeit und das Engagement der Mitarbeiterinnen in den Frauenhäusern unterstützt.

„Die Arbeit der Frauenhäuser ist sehr wichtig für unsere Gesellschaft. Frauen, denen Leid widerfahren ist, kann dort Selbstsicherheit wiedergegeben werden und zusammen mit ihren Kindern erfahren sie Zuflucht und Hilfe. Um dies aber weiterhin zu gewährleisten müssen Frauenhäuser befähigt werden, den Zuflucht suchenden Frauen und Kindern, unabhängig von Einkommen und Herkunft, kostenlos und unbürokratisch Unterkunft und qualifizierte Unterstützung bieten zu können. Dies setzt aber eine Einzelfallunabhängige kostendeckende Finanzierung voraus.“, so abschließend die Landtagsabgeordnete.

 

- Zum Seitenanfang.